Schulnachrichten Dezember 2025
- alexanderbaumgartn9
- 17. Dez.
- 5 Min. Lesezeit
Liebe Schulgemeinschaft, liebe Allumni, Freunde und Interessierte
Das Kalenderjahr neigt sich dem Ende zu, die Tage sind am kürzesten und die Natur um uns trägt keine sommerliche Pracht mehr. Umso mehr sehen wir in den Klassenzimmern und auch in Kinderaugen ein Leuchten: die Zeit des Schenkens, des aneinander Denkens hat begonnen.
Die jüngsten Kinder der Schule dürfen dieses Gefühl des sich-nach-innen-kehrens und das aus sich heraus Geben durch das Adventsgärtlein erleben. In den höheren Klassen wird gewichtelt und die Adventstimmung macht sich auch im grösseren Sinn als Zeit des Wandels breit.
An allen Ecken wird gebastelt, gebacken und gezeichnet, liebevoll werden Weihnachtskarten, Geschenke, Kalender und auch Epochenhefte gestaltet. So möchten wir euch einladen, ein wenig teilzunehmen an diesem emsigen Treiben.
Von Herzen wünschen wir besinnliche Feiertage und erholsame Ferien.
Helena Wittchow

Berichte aus den Klassen und dem Schulalltag:
Klasse
Weihnachtszeit ist in der 1. Klasse Backzeit.
Jeden Tag huschen drei Kinder gleich nach dem rhythmischen Teil mit der Klassenassistentin Frau Moster in die Küche. Was braucht es für einen Grättimaa? Die Kinder tragen die Zutaten zusammen, welche tatsächlich aus Frau Mosters Zaubertasche zum Vorschein kommen, ganz ohne geschriebenes Rezept. Nun wird abgemessen, gemischt und geknetet. Dann muss der Teig aufgehen, er darf dafür ganz nahe an der Heizung stehen. Nach der Pause ist es Zeit, die Grättimänner zu formen, verzieren und zu backen, bevor Ludo dann den Backofen fürs Zmittag braucht. Und bald riecht es in unserem Zimmer fein, wenn die Backkinder die Grättimänner hereintragen. Doch wie muss Herr Glatz schneiden? Wir sind 12 Menschen und haben 4 Grättimänner. Klar, aus jedem Grättimaa gibt es drei Stücke. Und diese dürfen nun die Backkinder verteilen, so dass nicht nur die Freunde, sondern alle etwas bekommen, als Letzte die Backkinder selbst. (Auch eine Herausforderung.)
Mmh – e Guete!
Ramon Glatz
Klasse
Dieses Quartal durften sich die Finger der 2. Klässler und 2. Klässlerinnen viel und flink regen. Anfang November bastelten wir wunderschöne runde Laternen. Das gemütliche Beisammensitzen und Schwatzen, der klebrige Leim und auch das Papier zu zerreissen machten allen grossen Spass und die Laternen leuchteten an unserem Martinsumzug dann auch wunderbar.
Aber auch die Adventszeit lässt keine Ruhe für Musse – lange schon arbeiten die Kinder an einem Weihnachtsgeschenk für ihre Eltern. Üben, zeichnen, kleben, dekorieren, alles braucht geschickte Hände und einen prüfenden Blick. Dazu kamen haufenweise Weihnachtskarten, mit Liebe gemalt und beschrieben.
Dazu kommt noch das traditionelle kleine Krippenspiel zusammen mit der 1. Klasse. Hier dürfen zwar die Hände mehr ruhen, dafür braucht es aber andere Geschicklichkeit und Sinn für Schönes. Mit Inbrunst sind die Kinder dabei.
Helena Wittchow

Klasse
Die 3. Klasse durfte für den Bazar de Noël im Walzwerk basteln und die Vorfreude auf den Advent war dabei überall spürbar.
Die Kinder bemalten Holzscheiben mit Tiermotiven, stachen aus duftenden Mandarinenschalen kleine Sterne und Herzen aus und wälzten Ton aus, um ihn mit Guetzliformen in liebevolle Geschenke für den Markt zu verwandeln.
Zwischen Farben, Formen und feinen Düften entstand eine wunderbare Stimmung, Stück für Stück wuchsen kleine Kunstwerke heran, jedes davon einzigartig und mit viel Hingabe gestaltet.
Es ist die Freude daran, etwas mit den eigenen Händen zu formen, die das Adventsbasteln so besonders macht und genau diese Freude erfüllte den ganzen Raum. So wurde das Basteln nicht nur zu einer Vorbereitung auf den Bazar, sondern erfüllte uns mit Vorfreude auf Advent und Weihnachten.
Ein herzlicher Dank geht an Sabrina Wehrlen, die sämtliche Materialien mitbrachte und selbst so fleissig mitgeholfen hat.
Julia Schmid
Klasse
Eulen und Meerkatzen
Zur letzten Quartalsfeier haben wir drei Streiche, aus dem Till Eulenspiegel
einstudiert. Im letzten Streich, wo Till Eulenspiegel den Bäcker beim Wort nimmt
und statt Brot, Eulen und Meerkatzen bäckt, hatten die Schüler die Idee bekommen, solche an das Publikum zu verschenken, zumal
Sankt Nikolaus vor der Tür stand.
Gedacht getan.
Tatsächlich waren auch Gutziausstecherli solcher Art zu finden. Zwei Tage vor der Quartalsfeier haben wir dann in der Küche eine eigene kleine Bäckerei betrieben. Arturs Grossmami hat uns dabei sehr geholfen. Jedes Kind hatte ein Stück Teig ein Wallzholz und verschiedene Formen. Bald zog ein süsser Duft durch die Küche.
Ob es dem Publikum geschmeckt hat? Wir glauben schon.
Grit Held
Klasse
In diesem Quartal hat die 5. Klasse ein richtiges Abenteuer durch die Zeit erlebt. Die erste Geschichtsepoche!
Wir begannen mit einem Eintauchen in die faszinierende Welt der prähistorischen Menschen. Mit echten Pigmenten mischten die Kinder natürliche Farbtöne und gestalteten lebendige Höhlenmalereien, fast so, als stünden wir selbst vor einer geheimnisvollen Felswand. Dann wurde fleissig gebastelt!
Die Schülerinnen und Schüler bereiteten Gips an, gossen ihre eigenen Platten und warteten gespannt darauf, dass sie aushärteten. Mit kleinen Werkzeugen gravierten sie anschliessend eine Botschaft in Keilschrift.
Unsere Reise führte uns schliesslich ins Alte Ägypten. Diesmal durften die Kinder direkt auf echtem Papyrus malen: farbenfrohe Hieroglyphen, geheimnisvolle Zeichen und ein Hauch von Fantasie verwandelten die Blätter in kleine ägyptische Kunstschätze. Der hintere Teil des Klassenzimmers fühlte sich plötzlich wie eine Künstlerwerkstatt am Nil an!
Aurélie Hager
Klasse
In der ersten Geschichtsepoche des Jahres beschäftigten wir uns mit dem Leben im alten Rom. Als praktisches Projekt zu diesem Thema entstanden Wachstafeln mit Griffel zum Schreiben, ein aufklappbares römisches Landhaus mit Inneneinrichtung und Garten sowie zwei Legionärs-Waffen. Wir danken Herrn Schweizer und Frau Hügin herzlich für ihre grosse Unterstützung beim Fertigstellen der Projekte!
Die Waffen der römischen Legionäre
«Ein Legionär trug ein Schwert. Das war eine kurze Waffe mit einer 40-50 Zentimeter langen Klinge. Bei den reitenden Römern war die Klinge 65 bis über 80 Zentimeter lang. Das Schwert passte perfekt in die Scheide. Manchmal war es nicht perfekt, dann wackelte es. Der Griff war aus Holz. Die Scheide hing an dem Gürtel. Der Dolch war eine kurze Waffe, deren Klinge eine lange Spitze aufwies. Die Klinge war ca. 25 cm lang und rundlich. Der Legionär trug auch einen Wurfspiess. der ungefähr 1.60 m lang war. Oben auf dem Wurfspiess war eine 60 cm lange Eisenstange mit einer pyramidenförmigen Spitze. Das Eisen wurde mit drei Nieten an dem Holzstück befestigt. Insgesamt war das Ganze ungefähr zwei Kilo schwer. «
Valerio und Joshua
Das römische Landhaus
«Das typische römische Landhaus hatte ein grosses Haupthaus mit mehreren Zimmern. Es gab einen Teil für den Winter und einen für den Sommer. Der Winterteil wurde im Winter geheizt. Vor dem Haus gab es einen Säulengang rund um den Innenhof mit dem Garten. Es gab meistens folgende Zimmer: Schlafraum, Küche, Unkleide- und Arbeitsraum. Abseits gab es auch Zimmer für die Sklaven. Die Räume hatten kleine Fenster aus Glas, die grünnlich gefärbt waren. Die meisten Möbel waren aus Holz, auch die Decken. Das Dach war aus Ziegeln. Die Römer hatten viele Mosaike und alles war in Erdfarben (nicht weiss). «
Gianna und Helene
Klasse: Dr glaini Charivari
Sucht ihr noch ein Weihnachtsgeschenk?
Dr glaini Charivari - Das schöne Bilder‑Musikbuch ist in jedem Buchhandel erhältlich und enthält die Stimmen der 7. Klasse zu den Liedern von Jonas Göttin und Roman Huber.
Reinhören kann man bereits auf iTunes, Spotify und Youtube.
https://open.spotify.com/intl-de/album/7al3N26gDVfR045jkPcDW4?si=Q_5OMrfRQ66hXE2o54yF3Q

RSSM am Bazar de Noël im Walzwerk
Mit viel Vorbereitung und Engagement stellte die Klassen-Eltern-Gruppe das Projekt „Unsere Schule sichtbar machen' auf die Beine.
So waren wir dieses Jahr stolz mit einem eigenen Stand am Bazar de Noël im Walzwerk vertreten.
In unserer Bastelecke konnten Kinder Adventgestecke gestalten, während die Schulgemeinschaft im Vorfeld liebevoll Filzfiguren hergestellt hatte.
Der feine Bio-Apfel-Punch sorgte für Wärme bei kalten Temperaturen und zum Glück schien die Sonne.
So waren wir Teil des grossen Bazars mit über 130 Ständen und vielen interessierten Familien.
Ein herzliches Dankeschön an alle fürs Vorbeischauen, Mithelfen und Dabeisein!
Ziegen
Unsere Ziegen Fernando, Rosa und Naira werden mit viel Liebe von Eltern, Kollegium und unter der Leitung von Aurélie Hager, Lehrerin der 5. Klasse, versorgt. Aurélie Hager betont die wichtige Rolle der Naturpädagogik an unserer Schule: Die Ziegen sind ein unverzichtbarer Teil davon. Sie ermöglichen den Kindern Nähe zu Tieren und zur Natur. Damit die Ziegen zugleich eine tierfreundliche und abwechslungsreiche Umgebung geniessen können, braucht es das grosse Engagement unserer Ziegengruppe.
Besonders in den Ferien freuen wir uns über weitere Familien, die Lust haben, bei der Versorgung der Ziegen mitzuhelfen. Wer Ferien mit Ziegen statt Strandkorb erleben möchte, ist herzlich willkommen!







































